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Über 700 Jahre Geschichte...

...von der Kornmühle bis zum Wasserkraftwerk

Das historische Wasserkraftwerk der Stadtwerke Güstrow erzeugt bis heute Ökostrom aus Wasserkraft, welcher in das Güstrower Stromnetz eingespeist wird. Die Geschichte des Wasserkraftwerkes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Die Gebäude wurden 1287‭ ‬zum ersten Mal urkundlich erwähnt‭.‬

KONTAKT UND ÖFFNUNGSZEITEN


Historisches Wasserkraftwerk

Zugang über das Kundenservicecenter der Stadtwerke Güstrow GmbH

Am Berge 4 - 5
18273 Güstrow



Anmeldung von Führungen
Tel.: (03843) 288 500
Fax: (03843) 288 520
E-Mail: swg-servicecenter@stwg.de

Öffnungszeiten
Montag: 9:00 - 13:00 / 14:00 - 15:30
Mittwoch: 9:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 - 13:00 / 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 9: 00 - 13:00 Uhr

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WICHTIGE TECHNISCHE DATEN

Wasserkunst und Brunnen am Pferdemarkt

Im Jahre 1608 wurde das Wasser des Flusses "Nebel" in die Wasserkunst einbezogen. Am Pferdemarkt entstand ein großer öffentlicher Brunnen, der über eine Holzwasserleitung von der Mühlentor-Mühle versorgt wurde. Vom Wasserrad angetriebene Holzpumpen förderten das Wasser in einen hölzernen Hochbehälter, der sich im Turm des Mühlentors befand.

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Güstrows Einwohnerzahl wächst

Durch die wachsende Einwohnerzahl Güstrows, ausgangs des 19. Jahrhunderts, stieg die Nachfrage nach qualitätsgerechtem Trinkwasser. Als möglicher Standort bot sich der Wasserlauf der "Nebel" an der Mühlentor-Mühle an. Für den Antrieb der Pumpen erhielt das Wasserwerk im Jahr 1885 anstelle des hölzernen Wasserrades eine "Francis-Turbine" mit einer Leistung von 35 PS.

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Wasserwerk und Borwinbrunnen

Aus Anlass der Inbetriebnahme des ersten Wasserwerkes hatten die Stadtväter einen Denkmalsbrunnen in Auftrag gegeben. Dieser wurde 1889 eingeweiht. Es ist der Borwin-Brunnen auf dem Pferdemarkt.

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Stromerzeugung in Güstrow

Bis 1928 wurde die Stromversorgung der Güstrower durch das Kraftwerk Rostock-Bramow gewährleistet, doch dabei entstanden häufig Engpässe. Aus diesem Grund wurde ab 1923 die Kraft des Wassers an der Mühlentor-Mühle genutzt. Die "Francis-Turbine" wurde zur Stromerzeugung mit einem Gleichstromgenerator gekoppelt.

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"Kaplan-Turbine" eingebaut

1926 und 1927 entstand das neue Wasserkraftwerk im Bereich der Mühlentor-Mühle. Eine "Kaplan-Turbine" wurde zusätzlich eingebaut. Sie trieb einen Genearator zur Stromerzeugung an. Nach wie vor wurde die Wasserversorgung der Barlachstadt durch das gefilterte Wasser der "Nebel" gesichert.

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Aus für die Trinkwasserversorgung

Nach vier Jahrzehnten Nutzungsdauer hatte das Wasserwerk seine Leistungsgrenze erreicht‭. ‬Das gefilterte "Nebelwasser‭" entsprach‭ ‬in Menge und Qualität nicht mehr den Erwartungen und Hygienevorschriften‭.
Ein neues Wasserwerk am Inselsee wurde errichtet‭.‬

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Wasserkraftwerk restauriert

1999‭ ‬bis 2000‭ ‬restaurierten die Stadtwerke Güstrow das Wasserkraftwerk‭. ‬Dazu wurde der durch den Bau der Liebnitzbrücke begradigte "Nebelarm" revitalisiert‭. ‬
Auch der Energiegraben wurde hierfür vom Wasser‭- ‬und Bodenverband belebt‭. ‬Zur EXPO 2000‭ ‬startete der erste Probelauf der Turbinen‭. ‬Der hier erzeugte Ökostrom wird noch heute in das Güstrower Stromnetz eingespeist‭.‬

KONTAKT

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Stadtwerke Güstrow GmbH

Kundenservicecenter
Am Berge 4-5, 18273 Güstrow


Tel.: (03843) 288 500
Fax: (03843) 288 520
E-Mail: kundenberatung@stwg.de

Öffnungszeiten

Montag: 

09.00-13.00 Uhr / 14.00-15.30 Uhr

Dienstag:

09.00-13.00 Uhr / 14.00-18.00 Uhr

Mittwoch:

09.00-14.00 Uhr

Donnerstag:

09.00-13.00 Uhr / 14.00-18.00 Uhr

Freitag:

09.00-13.00 Uhr