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DER GROSSE RATGEBER ZU STROM UND GAS

Sie möchten Strom sparen und mehr über Stromverbrauch erfahren‭? ‬Sie wollen Gas sparen und richtig Heizen‭? ‬Dann sind Sie in unserem Ratgeber genau richtig‭! ‬Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Energie und viele Spartipps für Ihren Haushalt‭.‬

STROMSPAREN

CHECKLISTE ENERGIESPAREN

Viele Möglichkeiten zum Strom sparen auf einen Blick erhalten Sie mit unserer Checkliste Energiesparen. Sie möchten Ihren Stromverbrauch senken und…

Strom sparen bringt Vorteile und ist gar nicht so schwer. Lesen Sie hier, warum Sie Ihren Stromverbrauch benötigen und wie Sie in Ihrem Haushalt Strom sparen können.
Strom sparen Ihre Kosten und schont die Umwelt. Wenn Sie Strom sparen, werden sich Ihre Stromkosten verringern. Ein lohnender Effekt, der Sie beim Blick auf die nächste Stromrechnung sicher erfreut. Das allein ist für viele schon Motivation genug, ihren Stromverbrauch zu senken. Doch Stromsparen hat noch einen weiteren Vorteil. Es trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei. Denn wenn Sie Strom sparen, wird sich auch Ihr  CO₂-Fußabdruck verkleinern.

So können Sie Strom sparen
Generell gibt es zwei Möglichkeiten zum Stromsparen. Einerseits kann man über eine Steigerung der Energieeffizienz Strom sparen. Hiermit wird der Stromverbrauch gesenkt.

Energieeffizienz steiger
Elektrogeräte mit einer höheren Energieeffizienz haben einen geringeren Stromverbrauch als vergleichbare weniger effiziente Modelle. Die Energieeffizienz im Haushalt lässt sich also steigern, indem man sich neue, effizientere Geräte anschafft. Die Steigerung der Energieeffizienz bildet somit eine gute Grundlage zum Stromsparen. Doch das allein reicht nicht aus. Es kommt sogar noch mehr darauf an, wie man mit Strom umgeht. Nur wenn man seinen Stromverbrauch auch über eine bewusstere Nutzung senkt, kann man wirklich viel Strom sparen.

Weniger Strom verbrauchen
Den Stromverbrauch zu senken, indem man weniger Strom bezieht, bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht. Viele Maßnahmen zum Strom sparen schlummern im Verborgenen und beeinflussen den Alltag nur minimal. Eines der besten Beispiele hierfür ist der Standby-Modus vieler Elektrogeräte. Er lässt sich eigentlich so schnell und einfach vermeiden, dennoch verbraucht er in Millionen Haushalten noch immer unnötig Strom. Auch über eine energiebewusstere Nutzung von Haushaltsgeräten und Beleuchtung kann man ohne viel Verzicht Strom sparen. So muss man bspw. nicht auf den Komfort eines Geschirrspülers verzichten, sondern kann stattdessen sparsamere Einstellungen wählen, ihn etwa ohne Vorspülen und mit einem Ökoprogramm betreiben. Ebenso lässt sich in puncto Licht vieles optimieren, ohne sich von den Sparmaßnahmen beeinträchtigt zu fühlen.

Wer noch mehr Strom sparen möchte, der sollte letztlich aber doch auch einmal über das Verzichten auf einige Elektrogeräte nachdenken. Ein wirksames Mittel ist hier bspw. den Wäschetrockner öfter mal auszulassen und die Wäsche althergebracht auf der Leine aufzuhängen. Ebenso die beiläufige Beschallung durch den Fernseher, obwohl man gar nicht richtig guckt, ist ein klassisches Beispiel in diesem Bereich.

Insgesamt kann man sagen, dass sich vor allem über einen bewussteren Umgang mit Strom und die Veränderung unserer Verhaltensweisen Strom sparen lässt. Eine höhere Energieeffizienz ist dafür lediglich eine Basis. Beide Maßnahmen zum Stromsparen zusammen schöpfen das meiste Potenzial aus.

Stromsparpotenziale aufspüren
Bevor Sie konkrete Maßnahmen zum Strom sparen ergreifen, müssen Sie natürlich erst einmal die Stromsparpotenziale in Ihrem Haushalt kennen. Dabei spielen der Verbrauch Ihrer Elektrogeräte sowie Ihr Verhalten im Umgang mit Strom gleichermaßen eine Rolle.

Das Wissen um den Anteil verschiedener Geräte am Stromverbrauch im Haushalt gibt Aufschluss über die vielversprechendsten Sparmöglichkeiten. Zahlen des BDEW aus dem Jahr 2011 zufolge verbrauchen Privathaushalte am meisten Strom mit Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnik. Großes Potenzial zum Strom sparen liegt also im Bereich TV und PC. Kühl- und Gefriergeräte sind ebenso für einen hohen Anteil am Stromverbrauch verantwortlich, gleich darauf folgen die Warmwasserbereitung sowie das Waschen, Trocknen und Spülen. Kleinere Anteile entfallen auf das Kochen und die Beleuchtung. Unter Sonstige sind Klima-, Wellness-, Garten- und sonstige Elektrogeräte zusammengefasst.

Strom sparen durch effizientere Geräte
Wie das Diagramm veranschaulicht, sind die Investition in energieeffizientere Fernseher und Computer sowie verbrauchsärmere Kühl- und Gefriergeräte die lohnenswertesten Maßnahmen zum Strom sparen. Doch auch wenn der Anteil von Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler sowie Herd u.a. Küchengeräten am Stromverbrauch etwas kleiner ist, kann auch hier die Umrüstung auf effizientere Neugeräte gut zum Stromsparen beitragen. Gleiches gilt für die Beleuchtung.

Natürlich kann und soll man aber nicht sofort alle Haushaltsgeräte austauschen. Am besten prüft man im Einzelfall, ob eine Neuanschaffung wirklich merkbar Strom sparen kann. Bei der Analyse des Stromverbrauchs Ihrer Elektrogeräte kann Ihnen ein Strommessgerät helfen. Aber auch das Alter und die Energieeffizienzklasse der Geräte sind ein guter Anhaltspunkt. Denn z.B. ein schon zwölf Jahre alter Kühlschrank wird ganz sicher eine niedrigere Effizienzklasse und einen deutlich höheren Stromverbrauch haben, als ein modernes neues Modell.

Generell ist es ratsam, beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die höchstmögliche Energieeffizienzklasse zu setzen. Daneben sollte man auch einen Blick auf den Jahresstromverbrauch auf dem Energielabel werfen. Und wie bereits o.g. ist Stromsparen nicht nur eine Sache der technischen Ausstattung, sondern auch des Verhaltens. 

Strom sparen durch bewussteres Verhalten
Die Anteile am Stromverbrauch im Haushalt zeigen gleichermaßen, in welchen Bereichen man durch einen energiebewussteren Umgang Strom sparen kann. Vor allem bei TVs und Co. sind die geräteseitigen Unterschiede im Stromverbrauch gar nicht so gravierend. Hier kommt es vielmehr auf die Anzahl und die Nutzungsintensität an. Mehrere Fernseher, PCs sowie ggf. zusätzliche Spielekonsolen und Peripheriegeräte verbrauchen verständlicherweise mehr Strom, gerade auch wenn sie parallel und/oder sehr häufig und lange genutzt werden. Zum Strom sparen beim Fernseher und beim Computer kann man also einiges anders machen.

In anderen Bereichen haben die Energieeffizienz und der Stromverbrauch der Geräte selbst einen größeren Einfluss auf das Stromsparen, vor allem beim Kühlschrank und Gefrierschrank. Ähnlich ist es beim Waschen, Trocknen und Spülen. Dennoch kann man natürlich auch hier noch mehr Strom sparen, wenn man zusätzlich sein Nutzungsverhalten ändert.

Umfassende Stromspartipps im Stromissimo Ratgeber
In unserem Ratgeber erhalten Sie zahlreiche Stromspartipps, die sowohl den Aspekt der Energieeffizienz von Geräten sowie den Aspekt eines energiebewussteren Verhaltens zum Strom sparen beleuchten.

Strom Sparen ganz ohne teure Neuanschaffungen und mit nur einem Handgriff? Die 10 schnellsten Stromspartipps verraten Ihnen, wie es geht.
Einfach zu merken, noch einfacher umzusetzen - 10 schnelle Stromspartipps können Sie ganz leicht in Ihren Alltag bringen. Sie brauchen dafür keine neuen Haushaltsgeräte oder andere Hilfsmittel und können trotzdem effektiv Ihre Stromkosten senken.

1. Auf „Vor“ verzichten
Vorwäsche, Vorspülen, Vorheizen - kann man getrost weglassen. Die Wäsche und das Geschirr werden trotzdem sauber und das Ofengericht trotzdem schnell heiß und gar.

2. Auf „Kurz-“ und „Halb-“ verzichten
Die Kurz- und Halbbeladungs-Optionen bei Wasch- und Spülmaschine sind unterschätzte Stromfresser. Wie ein Auto bei höherer Geschwindigkeit mehr Sprit verbraucht, verbrauchen Waschmaschine und Geschirrspüler mehr Strom, um in kürzerer Zeit gleich gute Reinigungsergebnisse zu erzielen. Bei halber Beladung kann meist nur etwas Wasser gespart werden. Der Stromverbrauch bleibt im Verhältnis zur geringen Wäsche-/Geschirrmenge aber hoch.

3. Kalt Waschen
Mit heutigen Waschprogrammen und Waschmitteln wird die Wäsche bei 40, 30 oder sogar 20 ° C sauber. Je niedriger die Temperatur, desto geringer der Stromverbrauch. Also ab der nächsten Wäsche runter mit der Waschtemperatur. Mehr Tipps zum Strom sparen bei der Waschmaschine hier.

4. Eco-Spülgang nehmen
Die Spülmaschine arbeitet am stromsparendsten im Öko-Programm. Bei normal verschmutztem Geschirr daher am besten immer dieses einstellen. Mehr Tipps zum Strom sparen beim Geschirrspüler hier.

5. Deckel drauf
Kochen mit Deckel spart bis zu 30% Strom und geht auch noch schneller. Mehr Tipps zum Strom sparen beim Kochen hier.

6. Notebook und Tablet statt PC
Alles, was man am Computer bzw. im Internet kurz erledigen kann, macht man am besten mit Laptop, Netbook oder Tablet, statt mit Desktop PC. Die kleinen Geräte sind energieeffizienter. Zudem ist es schneller und bequemer.

7. Peripheriegeräte nur bei Bedarf
Zusatzgeräte am Computer wie zB Drucker, externe Festplatte, Lautsprecher, etc. nur dann anschalten, wenn man sie wirklich nutzt. Sonst summiert sich der Standby-Verbrauch.

8. Schaltersteckdose wirklich nutzen
Viele Haushalte haben eine Mehrfachsteckdose mit Schalter, doch die meisten nutzen den Schalter wohl nur in den seltensten Fällen. Dabei lohnt es sich, öfter mal daran zu denken und mit nur einem kleinen Fußtritt oder Handgriff gleich mehrere Geräte wie z.B. Fernseher, Soundsystem, Router, etc. auszuschalten. So lassen sich gerade über Nacht oder wenn man außer Haus geht die Standby-Verluste minimieren.

9. Licht aus
Abends früher das Licht dimmen oder ausschalten und zB romantisches Kerzenlicht anzünden. Spart Strom und macht zudem eine wohlige Atmosphäre.

10. Sleep Timer nutzen
Abends vor dem Fernseher ganz entspannt eindösen? Kein Stromfresser, wenn man vorher den Sleep Timer programmiert. Sorgt zudem für besseren Schlaf.

Sie möchten Strom sparen, ohne viel Aufwand zu betreiben?
Unsere 10 einfachsten Stromspartipps verraten Ihnen, wie Sie ganz nebenbei Ihre Stromkosten senken können.

Getreu dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ lässt sich der Stromverbrauch mit den folgenden 10 Tipps zwar jeweils nur ein kleines bisschen reduzieren, aber aus der Summe vieler kleiner Einsparungen ergibt sich ja schließlich auch ein gutes Kostensenkungspotenzial. Zudem lassen sich diese Stromspartipps besonders einfach in den Alltag integrieren, ohne langwierige und teure Maßnahmen wie z.B. die Anschaffung neuer Elektrogeräte tätigen zu müssen.

1. Mit Deckel kochen
Einfach aber effektiv sind Stromspartipps beim Kochen umzusetzen. Allein durch das Benutzen von Deckeln auf den Töpfen kann der Stromverbrauch vom Herd um bis zu 30% gesenkt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es dann auch schneller geht. Das leckere Essen ist im Nu fertig. Mit Schnellkochtopf lässt sich durch die nochmals kürzere Garzeit sogar bis zu 50% Strom sparen.

2. Töpfe und Pfannen in der richtigen Größe benutzen
Ist der Topf oder die Pfanne kleiner als die Kochzone, geht Energie verloren. Das Kochgeschirr sollte also immer so gewählt werden, dass es die Herdplatte komplett bedeckt bzw. umgekehrt sollte die Herdplatte genutzt werden, die der Größe des Topfbodens entspricht. Bei der Wahl der Topfgröße kann man auch bedenken, ob es nicht vielleicht auch die kleinere Variante tut.

4. Auf Vorheizen verzichten
Ganz gleich ob bei der Tiefkühlpizza oder dem Kuchenrezept, fast immer wird bei der Zubereitungsempfehlung das Vorheizen des Backofens verlangt. Das ist für das Ergebnis jedoch nicht wirklich entscheidend, Pizza und Kuchen gelingen und schmecken am Ende genauso gut. Es reicht also, den Ofen erst anzuschalten, wenn das Essen hinein kommt. Zwar dauert es dann meist etwas länger als auf der Packung oder im Rezept angegeben, da die Aufheizenergie so aber wirklich genutzt und nicht nur in den leeren Ofen geblasen wird, ist es letztlich stromsparender.

5. Restwärme ausnutzen
Da einmal aufgeheizte Herdplatten und Backofen ja nicht sofort sondern erst langsam wieder abkühlen, kann man sie getrost schon ein paar Minuten vor Ende der Garr- bzw. Backzeit ausschalten. Die noch vorhandene Restwärme reicht allemal zum Fertiggaren bzw. -backen aus, verbraucht aber keinen Strom mehr.

6. Spül- und Waschmaschine voll beladen
Zu den Stromspartipps für die Küche sowie für das Bad gehört die Vollbeladung der Geräte. Das Fassungsvermögen von Geschirrspüler und Waschmaschine sollte also möglichst immer voll ausgenutzt werden, denn trotz moderner Sensorik und Mengenautomatiken ist das immer noch die wasser- und energiesparsamste Art zu spülen und zu waschen.

7. Öko-Programm wählen
Noch sparsamer werden Spül- und Waschgang, wenn man das Öko-Programm wählt. Eco-Programme arbeiten meist mit einer geringeren Temperatur, dafür aber mit einer längeren Dauer. Da das Wasser weniger hoch erhitzt werden muss, wird Strom gespart, und zwar weitaus mehr, als für die längere Laufzeit verbraucht wird. Diese wiederum sorgt für ebenso saubere Spül- und Waschergebnisse wie bei höheren Temperaturen.

8. Geringere Temperatur einstellen
Insbesondere bei der Waschmaschine kann man auch dann Strom sparen, wenn man ein anderes als das Öko-Programm nutzen möchte bzw. die Waschmaschine keinen Eco-Modus besitzt, indem man die Temperatur selbst herunter dreht. Denn die heutigen Waschmittel sorgen auch bei geringeren Waschtemperaturen für hygienisch saubere Wäsche. Mit nur 40 statt 60°C lässt sich der Stromverbrauch der Waschmaschine bspw. um beachtliche 40% senken.

9. Wäsche an der Luft trocknen
Einer der einfachsten Stromspartipps betrifft anschließend auch das, was nach dem Waschen mit der Wäsche passiert. Wird sie auf der Leine aufgehängt und an der Luft getrocknet, verbraucht das natürlich überhaupt keinen Strom, besser geht es nicht. Nutzt man dafür hingegen einen Wäschetrockner, treibt das den Stromverbrauch und die Stromkosten in die Höhe. So oft wie möglich sollte man daher auf die maschinelle Trocknung der Wäsche verzichten.

10. Bildschirmhelligkeit herunterdrehen
Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnik haben mit fast 26% den größten Anteil am Stromverbrauch deutscher Haushalte. Mit der Umsetzung von Stromspartipps in diesem Bereich lässt sich also beträchtlich sparen. Eine kleine aber effektive Maßnahme ist daher, die Helligkeit und den Kontrast von Fernseher und PC etwas herunterzuregeln, denn je höher diese eingestellt sind, desto mehr Strom wird verbraucht. Und da Fernseher und Monitore zu Beginn meist ohnehin unnötig hell und kontrastreich eingestellt sind, müssen auch Bildqualität und Sehvergnügen mit dem Herunterdrehen um ein paar Stufen nicht leiden.

Viele Möglichkeiten zum Strom sparen auf einen Blick erhalten Sie mit unserer Checkliste Energiesparen.
Sie möchten Ihren Stromverbrauch senken und Ihre Stromkosten reduzieren? Dann nehmen Sie doch unsere Checkliste Energiesparen zur Hand und überprüfen Sie Ihren Haushalt einmal auf noch ungenutzte Sparpotenziale. Von besonders einfachen Stromspartipps (Link: 10 einfache Stromspartipps) und schnell umsetzbaren Stromspartipps (Link: 10 schnelle Stromspartipps) bis hin zu umfangreichen Veränderungen finden Sie alles Wissenswerte zum Energiesparen in kurz aufbereiteten Checkpunkten.


Energie sparen beim Waschen und Trocknen
Waschen:

  • Energieeffiziente Waschmaschine nutzen – Energieeffizienzklasse A+ oder noch höher
  • Waschmaschine an Warmwasser anschließen
  • Waschmaschine voll beladen
  • Auf Vorwäsche verzichten
  • Auf Kurz-Programme verzichten
  • Kalt waschen; 40ᵒC statt 60ᵒC spart 50% Energie, 30ᵒC und 20ᵒC sparen noch mehr
  • Öko-Programm verwenden
  • Auf Startvorwahl verzichten – Stand-By bedeutet Energieverschwendung
  • Wasserenthärter hinzugeben. Regelmäßig entkalken und reinigen

Trocknen:

  • Wäsche so oft wie möglich an der Luft trocknen
  • Wäschetrockner mit Wärmepumpe nutzen
  • Energieeffizienten Wäschetrockner nutzen- Energieeffizienzklasse A+ oder höher
  • Wäsche mit hoher Drehzahl bereits möglichst trocken vorschleudern – min. 1400 U/min
  • Wäschetrockner voll beladen
  • Richtiges Programm wählen – Schranktrocken und Bügeltrocken sind ausreichend
  • Öko-Programm verwenden
  • Auf Startvorwahl verzichten – Stand-By bedeutet Energieverschwendung
  • Wäschetrockner regelmäßig reinigen


Energie sparen beim Kochen & Spülen
Kochen:

  • Energieeffizientes Kochfeld nutzen – Gas und Induktion sind besser als Elektrokochfelder
  • Energieeffizienten Herd/Backofen nutzen – Energieeffizienzklasse A oder höher
  • Auf Vorheizen verzichten
  • Umluft statt Ober-/Unterhitze nutzen
  • Mit Deckel kochen
  • Topfgröße passend zur Kochzone wählen – ist sie kleiner als das Feld geht Energie verloren
  • Restwärme nutzen
  • Zum Wiederaufwärmen Mikrowelle statt Kochfeld/Backofen nutzen
  • Zum Wasser erhitzen Wasserkocher statt Topf verwenden – spart bis zu 470% Energie

Spülen

  • Maschinell statt von Hand spülen
  • Energieeffizienten Geschirrspüler nutzen – Energieeffizienzklasse A+ oder höher
  • Wasserhärte richtig einstellen
  • Spülmaschine voll beladen
  • Auf Vorspülen verzichten
  • Auf Kurz/-Halb-Programme verzichten
  • Öko-Programm verwenden
  • Auf Startvorwahl verzichten – Stand-By bedeutet Energieverschwendung

 

Energie sparen beim Kühlen und Gefrieren

  • Energieeffiziente Kühlgeräte nutzen – Energieeffizienzklasse A+ oder höher
  • Gefrierteil/-gerät mit LowFrost oder noch besser NoFrost verwenden
  • Nutzinhalt nicht zu groß wählen – ungenutzter Stauraum bedeutet Energieverschwendung
  • Kühlgeräte nicht nahe Wärmequellen aufstellen z.B. Herd, Geschirrspüler, Heizung
  • Temperatur nicht zu kalt einstellen – im Kühlschrank reichen 7ᵒC, im Gefrierschrank -18ᵒC
  • Türdichtungen, Kühlschlange und Lüftungsgitter regelmäßig reinigen

 

Energie sparen bei TV und PC

  • Helligkeit und Kontraste von Fernseher und PC etwas herunterregeln
  • Laptop, Netbook oder Tablet statt Desktop PC verwenden
  • Peripheriegeräte nur bei Bedarf anschalten, z.B. Spielekonsole, Lautsprecher, Drucker
  • Energiesparoption aktivieren
  • Beim abendlichen Fernsehen Sleep-Timer einstellen
  • Bei Nichtgebrauch immer richtig abschalten – Stand-By bedeutet Energieverschwendung

 

Energie sparen bei Heizung und Licht
Licht:

  • Energieeffiziente Beleuchtung verwenden – Energiesparlampen oder noch besser LED-Lampen
  • Beleuchtung optimieren – Bewegungsmelder, Lampen mit tageslichtabhängiger Steuerung
  • Licht energiebewusst nutzen – natürliches Licht hereinlassen, Kerzenlicht nutzen

Heizung:

  • Heizkörper vor der Heizperiode entlüften
  • Nicht zu warm heizen – jedes Grad Celsius weniger spart 6% Energie
  • Richtige Temperatur für jeden raum einstellen
  • Regelmäßig Stoßlüften
  • Heizkörper nicht zustellen
  • Heizungsrohre und Heizkörpernischen dämmen

Ohne Strom kommt ein Aquarium nicht aus, doch der Verbrauch muss nicht hoch sein. Mit den folgenden 6 Tipps zum Strom sparen beim Aquarium lässt er sich nachhaltig senken.
Da der größte Teil des Stromverbrauchs vom Aquarium auf die Heizung entfällt, lässt sich hier entsprechend am meisten Strom sparen beim Aquarium. Mit 60% ist die Heizung der wesentliche Kostentreiber. Mit noch 34% schlägt auch die Beleuchtung recht stark zu Buche. Die Filterpumpe benötigt dagegen nur 5% des Stroms eines Aquariums.Die besten Voraussetzungen zum Strom sparen lassen sich bereits bei der Planung des Aquariums schaffen. Vor der Aufstellung eines Aquariums sollten daher die ersten 3 Stromspartipps beachtet werden. Sowohl bei einem neuen als auch einem bestehenden Aquarium lassen sich die Tipps 4 bis 6 anwenden.

1. Kleineres Aquarium spart Strom
Je größer das Aquarium ist, desto mehr Wasser muss folglich auf Temperatur gebracht werden. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass ein kleineres Aquarium mit entsprechend weniger Wasser auch weniger Heizenergie benötigt. Gleiches gilt für den Stromverbrauch von Beleuchtung und Filterpumpe. Vor der Anschaffung sollte man daher überlegen, ob nicht auch ein kleines Modell ausreicht. So kann man trotzdem die Freude an der Aquaristik genießen, dabei aber gleichzeitig Strom sparen beim Aquarium.

2. Wenige bzw. kleine Fische sparen Strom
Die Anzahl der Fische, die das Aquarium maximal bewohnen sollten, sollte nach der Faustregel „1 cm Fisch pro Liter Wasser“ berechnet werden. Entsprechend können in einem kleinen heizenergiesparenden Aquarium weniger Fische gehalten werden. Vor allem bei größeren Exemplaren macht sich dies natürlich auch optisch bemerkbar. Das muss aber kein Nachteil sein, denn so kommt jeder Fisch doch besonders gut zur Geltung. Wer hingegen lieber eine Fülle an Fischen bewundern möchte, der kann zum Strom sparen beim Aquarium dann auf kleinere Fische setzen.

3. Heimische Fische sparen Strom
Wie bereits o.g. benötigt die Aquarienheizung den meisten Strom. Dafür ist aber nicht nur die Wassermenge ausschlaggebend, sondern auch die Wassertemperatur. Je höher das Wasser aufgeheizt werden muss, desto höher ist folglich der Stromverbrauch. Deshalb spielt neben der Anzahl der Fische außerdem die Art der Fische eine Rolle für das Strom sparen beim Aquarium. Denn verschiedene Fischarten benötigen auch unterschiedliche Wassertemperaturen. Einheimischen Fischen reichen bspw. 15 bis 20°C, für Tropenfische müssen es schon etwa 24 bis 26°C sein und für stark wärmeliebende Arten gar über 28°C. Wenn man sich für die Haltung von Fischarten entscheidet, die sich bei geringeren Temperaturen wohlfühlen, lässt sich entsprechend einiges an Strom sparen beim Aquarium. Folgend ein paar Beispiele für Fische, die sich bei relativ geringen Wassertemperaturen halten lassen und zeigen, dass auch diese eine tolle Pracht darstellen.

TemperaturFischart

17ᵒC

 
  • Goldisch
  • Regenbogenerlitze
  • Schleierschwanz
  • Wimpelkarpfen
 

18ᵒC

 
  • Siehe 17ᵒC
  • Kardinalfisch
 

19ᵒC

 
  • Siehe 18ᵒC
  • Guppy
  • Paradiesfisch
  • Platy
 

20ᵒC

 
  • Siehe 19ᵒC
  • Bärbling
  • Buntbarsch
  • Neonsalmler
 

4. Aufstellort richtig auswählen bzw. verändern
Bei der Planung eines neuen Aquariums sollte der Standort mit Bedacht gewählt werden. Damit die Heizung weniger leisten muss und weniger Strom verbraucht, wird das Aquarium am besten an einem warmen Standort aufgestellt. Die Wassertemperatur passt sich ungefähr an die Zimmertemperatur an, die meist bei 18 bis 22°C liegt. Und die Heizung muss dann nur noch kleine Temperaturabweichungen bzw. -schwankungen zur optimalen Wassertemperatur für die Aquarienbewohner ausgleichen, z.B. bei Wärmeverlusten durch Verdunstungskälte. Diese entstehen u.a. durch Zugluft, weshalb das Aquarium auch nicht in einem zugigen Bereich platziert werden sollte. Wärmeverluste lassen sich darüber hinaus durch eine Abdeckung und Isolierung (siehe Tipp 5) des Aquariums minimieren.Zu warm sollte der Standort jedoch auch nicht sein, denn sonst kann statt einer Heizung sogar ein Kühlgerät nötig werden, damit an heißen Tagen im Sommer oder beim Heizen der Wohnung im Winter die Wassertemperatur nicht zu stark steigt. Das wäre natürlich ein weiterer Stromverbraucher und kontraproduktiv zum Strom sparen beim Aquarium. Auch den Fischen tun stärkere Temperaturschwankungen nicht gut. Das Aquarium sollte folglich nicht an einem Ort mit direkter Sonneneinstrahlung oder zu nah an Heizkörpern aufgestellt werden.Bei einem bereits bestehenden Aquarium kann es sich lohnen, den Standort noch einmal auf die o.g. Kriterien zu prüfen. Vielleicht hat es noch nicht den optimalen Platz und lässt sich umstellen. An einem wärmeren oder weniger zugigen Platz lässt sich durch weniger Heizenergie möglicherweise Strom sparen beim Aquarium.

5. Aquarium isolieren
Um Temperaturschwankungen zu reduzieren, die einerseits den Stromverbrauch der Aquarienheizung in die Höhe treiben und andererseits das Wohl der Fische beeinträchtigen können, empfiehlt es sich das Aquarium zu isolieren. Mit Schaumstoff oder Styropor lassen sich der Boden und die Rückwand gut verkleiden, ohne dass die freie Sicht ins Becken verbaut wird. Zudem ist es eine sehr einfache und günstige Maßnahme, die aber eine große Wirkung erzielt. Erfahrene Aquariumbesitzer berichten z.B. dass die Wassertemperatur dank Rückwand-Dämmung tagsüber nun von allein konstant bleibt und die Heizung nur noch nachts ein paar Mal heizen muss. Das trägt natürlich enorm zum Strom sparen beim Aquarium bei.

6. Beleuchtung optimieren
Licht ist beim Aquarium unerlässlich, denn schließlich möchte man das Leben im Becken auch in voller Pracht sehen und beobachten. Aber auch für das Pflanzenwachstum und das Wohlbefinden der Bewohner ist es elementar. Es gilt also, die Aquarienbeleuchtung sowohl stromsparend zu optimieren als auch naturnah und angenehm für die Fische. Dabei sollten Lampen aber niemals einfach durch Sonnenlicht ersetzt werden, was erst einmal als die sparsamste Variante erscheint. Denn Sonneneinstrahlung ist viel zu warm (siehe Tipp 4) und viel zu Intensiv für die Fische.Für die optimale Aquarienbeleuchtung stehen verschiedene Leuchtmittel zur Verfügung. Besonders verbrauchsarm sind LED-Lampen, die vor allem bei einem kleinen Becken bis 50 cm Wasserhöhe geeignet sind und hier hervorragend zum Strom sparen beim Aquarium beitragen können. Für größere Aquarien sind sie jedoch leider oft noch nicht stark genug. Eine gängige Beleuchtung sind Leuchtstoffröhren, die aber etwas mehr Strom verbrauchen. Optimierungspotenzial gibt es dennoch, z.B. durch den Austausch von T8- gegen T5-Leuchtstoffröhren und/oder den Wechsel von herkömmlichen zu elektronischen Vorschaltgeräten. Eine sehr preisgünstige Möglichkeit, die Aquarienbeleuchtung effektiver zu gestalten, ist der Einsatz von Reflektoren. Sie können die Lichtausbeute um bis zu 100% steigern. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass dadurch die Hälfte der Röhren eingespart und somit auch der Stromverbrauch halbiert werden kann. Das trägt dann merklich zum Strom sparen beim Aquarium bei. Zuletzt lässt sich über die Regulierung der Beleuchtungsdauer Strom sparen beim Aquarium. Viele Aquariumsbesitzer schalten das Licht für eine Dauer von 8 bis 11 Stunden an. Und je kürzer die Beleuchtung, desto weniger Strom verbraucht sie selbstverständlich auch. Darüber hinaus können auch Beleuchtungspausen eingelegt werden, z.B. eine bis zu dreistündige „Mittagspause“, das reduziert den Stromverbrauch der Aquarienbeleuchtung abermals. Bei der Beleuchtungsdauer sind aber natürlich auch immer die Bedürfnisse der Tiere und Pflanzen mit zu beachten. Sinnvolle Ergänzungen zur Optimierung der Beleuchtung in puncto Stromsparen und Biorhythmus der Aquarienbewohner sind dafür Zeitschaltuhren und Dimmer.

STROMVERBRAUCH

STROMVERBRAUCH BÜGELEISEN

Einige Kleidungsstücke wie etwa Hemden, Blusen und Hosen kommen oft sehr zerknittert aus der Wäsche. Ein Bügeleisen hilft in solchen…

Mit Solarenergie wird die Energie der Sonne bezeichnet. Solarenergie ist auch als elektrischer Strom, Wärme oder chemische Energie nutzbar. Die Kernfusionsprozesse im Inneren der Sonne machen dies möglich. Mit Oberflächentemperaturen von ca. 5500 Grad Celsius, verursacht durch das Verbrennen von Wasserstoff, treffen sie als elektromagnetische Strahlung auf die Erdoberfläche. Das ist aber nur ein geringer Teil, denn die Erde absorbiert bzw. reflektiert den größten Teil der Solarenergie vor Auftreffen auf der Erdoberfläche. Diese geringe Menge an Solarenergie reicht jedoch aus, um sie technisch für verschiedene Energieversorgungsbereiche zu nutzen.

Solarenergie effektiv nutzen
Mit Sonnenkollektoren lässt sich die Sonnenenergie für die Wärmeerzeugung nutzen. Dabei wird mit Hilfe von Wasserdampf in Sonnenwärmekraftwerken Strom erzeugt oder die Solarenergie dient zur Gleichstromgewinnung durch Photovoltaiksysteme. Hierbei sind jedoch Schwankungen zu beachten, die je nach Tages- oder Jahreszeit sowie regionalen Gegebenheiten unterschiedlich ausfallen können. Auch in sonnenarmen Gebieten ist die Solarenergie einzusetzen, denn in den Nachtstunden wird die gewonnene Sonnenenergie gespeichert. Die Speicherung ist allerdings die größte Herausforderung und gezielte Forschungen entwickeln sie stetig weiter. Die Entwicklung der Solarenergie dient der effektiven und kostengünstigen Nutzung der Sonneneinstrahlung. Mit Hilfe von moderner Technik besteht die Möglichkeit, ein großes Spektrum der Sonnenenergie zu nutzen. Hier ist neben der direkten auch die indirekte Sonnenenergie zu nennen. Zu den Energieformen der indirekten Sonnenenergie zählen Wasserkraft, Windenergie, Gezeitenenergie sowie die Bioenergie (Holz und Biogas). Bei der Bioenergie wird die Sonnenenergie von Pflanzen im Wachstum gespeichert und durch Aufbereitung durch Biogas oder Direktverbrennung mit Holz für die Wärme- und Stromerzeugung nutzbar gemacht. Die direkte Nutzung der Sonnenenergie macht die Generierung von Strom und Wärme möglich. Hierbei wird mittels Solarkollektoren Sonnenenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Außerdem ist die Umwandlung in elektrische Energie über photovoltaische oder solarthermische Anlagen realisierbar.

Die zu nutzende Energie ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Zusammensetzung des Sonnenspektrums
  • Einstrahlungswinkel auf die Erdoberfläche
  • Sonnenscheindauer.

Je nach Breitengrad, Jahreszeit und Uhrzeit ist die Intensität auf der Erde nicht überall gleich stark. Die Strahlungsenergie in Mitteleuropa beträgt 1000 kWh je Quadratmeter. Die Intensität in der Sahara dagegen 2350 kWh pro Quadratkilometer.

Verschiedene Förderungsmöglichkeiten von Solarenergie
Solaranlagen werden über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) mit festen Vergütungen für die Einspeisung des überschüssigen Stroms gefördert. Jeden Monat verringert sich allerdings die Vergütung für den Zeitpunkt der ersten Inbetriebnahme. Sie wird für die Restmonate im Jahr der Inbetriebnahme auf die folgenden zwanzig Jahre festgesetzt. Je früher sich also ein Hausbesitzer für eine Solaranlage entscheidet, desto schneller kann er von der Förderung profitieren. Photovoltaikanlagen werden von der Kfw (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gefördert. Sie unterstützt Hausbesitzer bei der Anschaffung von Solarspeichern. Das Ziel ist hier die Etablierung von Batteriespeichersystemen. So kommt es zu einer Verstärkung des bereits vorhandenen finanziellen Nutzens.

Die Förderungsmöglichkeiten von Photovoltaikanlagen kurz zusammengefasst:
– Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) leistet die Förderung zur Nutzung von Speichersystemen für einen erhöhten Eigenverbrauch
– Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) übernimmt die Förderung von Stromüberschüssen. Die Verwendung erneuerbarer Energien wird in der Wärme- und Kälteerzeugung eingesetzt. Heute ist Solarenergie durch die Fördermöglichkeiten durch KfW und EEG auch von Privathaushalten zu finanzieren. Der industrielle Sektor sorgte darüber hinaus für die stetige Weiterentwicklung und Massenproduktion der verschiedenen technischen Anlagen.

In Haushalten wird ein großer Teil der Energie für die Warmwasserbereitung und die Heizung verwendet. Eine moderne, effiziente Heizung benötigt schon viel weniger Energie als ältere Modelle. Dennoch kommt es zu konstanten Wärmeverlusten durch Fenster, Wände oder das Dach. Eine Sanierung von Gebäuden macht also Sinn, denn eine gute Dämmung wirkt Wärmeverlust entgegen und reduziert darüber hinaus den Wärmebedarf. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Heizung weniger arbeiten muss und so folglich einen geringeren Brennstoff- oder Stromverbrauch hat. Die Energie kann so nicht ungenutzt verschwinden. Außerdem wird mit einer effizienten Heizungsanlage ein sehr guter Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Welche Dämmtechniken gibt es?
Es gibt viele Techniken für eine perfekte Dämmung, die so unterschiedlich sind wie die Gebäude oder Bauteile. Dabei sind für die Dachdämmung ganz andere Faktoren wichtig als für die Innendämmung der Kellerdecken oder für die Isolierung der Außenfassaden. Dabei ist die Außendämmung einer Innendämmung im Regelfall vorzuziehen, denn durch die äußere Dämmung bleibt die zu nutzende Wohnfläche vollständig erhalten. In manchen Fällen kommt jedoch nur eine Dämmung von innen in Frage. Häufig ist sie kostengünstiger und effektiver. Man versteht darunter beispielsweise die Dämmung einer ungenutzten Dachbodenfläche, bei der die obere Geschossdecke mit isolierender Dämmung versehen wird. Vor allem denkmalgeschützte Gebäude müssen in der Regel mit Innendämmung ausgestattet werden.

Welches Material für die Dämmung?
Die Dämmstoffe hängen von der Bausubstanz des Gebäudes ab, auch persönliche Wünsche des Hausbesitzers spielen hier eine Rolle. Der Handel bietet mittlerweile eine große Auswahl an Dämm-Materialien, wozu mittlerweile auch ökologische Dämmstoffe zählen. Diese sind gleichwertig gegenüber konkurrierenden, künstlichen Dämmstoffen. Hausbesitzer sollten zusammen mit zertifizierten Fachbetrieben während eines Beratungsgesprächs bestimmen, welche Dämmung für das betreffende Haus die geeignetste ist. Wenn ein Gebäude nicht in der Lage ist, die Energie zu halten und diese ungenutzt wieder in die Umwelt abgibt, nützt das beste Heizungssystem nichts. Durch eine effiziente Wärmedämmung wird die Wärme im Inneren des Hauses gespeichert. Für Neubauten sind Wärmedämmungs-Standards gemäß EnEV 2015 vorgeschrieben. Auch Altbauten können mit der optimalen Wärmedämmung einen großen Teil der Heizkosten einsparen. Durch thermografische Prüfungen lässt sich schnell feststellen, wie die Wärmedämmung eines Hauses beschaffen ist und wo es gilt auszubessern.

Mit Wärmedämmung Kosten sparen
Mit einer idealen Wärmedämmung lassen sich Heizkosten verringern und die Umwelt wird geschont. Bei Neubauten wird die optimale Wärmedämmung direkt mit eingeplant. Bei Altbauten wird vor der Sanierung die Effektivität der Dämmung geprüft. Es besteht aber keine generelle Pflicht, dass Altbauten mittels Wärmedämmung saniert werden müssen. Ausgenommen davon ist hier allerdings die Dämmung der höchsten Geschossdecke des Daches. Ein Hausbesitzer kann also selbst entscheiden, ob er sich die nachträgliche Investition einer Wärmedämmung leisten kann und möchte. Altbauten aus den Sechziger- oder Siebziger-Jahren, teilweise auch aus den Achtziger-Jahren, haben oft einen überaus hohen Wärmeverbrauch. Daher lohnt sich eine nachträgliche Dämmung auf jeden Fall und amortisiert sich schnell. Nachträgliche Dämmung von Altbauten aus den Zwanziger- und Dreißiger-Jahren macht dagegen nicht viel Sinn, da der Wärmeverlust durch die damals dickeren Mauerwerke geringer ausfällt. Häuser verfügen häufig über Stellen, die die Wärme besonders leicht entweichen lassen. Man nennt diese Stellen Wärmebrücken, welche sich typischerweise an Hausecken, Fensterrahmen und Balkontüren finden. Unter Transmissionswärmeverlust versteht man die Wärmeenergiemengen, die durch die Gebäudehülle, zu der zum Beispiel Außenwände oder das Dach gehören, entweichen. Dieser Verlust kann durch entsprechende Wärmedämmung verringert werden.

Wenn die Außentemperaturen sinken, wird es Zeit die Heizung anzumachen. Mittlerweile werden die eigenen vier Wände durch viele verschiedene Heizungssysteme warmgehalten. Neben konventionellen Anlagen, die mit Öl oder Gas betrieben werden, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Heizungen, die regenerative Energiequellen nutzen. Dazu gehört zum Beispiel die Pelletheizung oder die Erdwärmeheizung.

Konventionelle Heizungen
Die Ölheizung gehört zu den konventionellen Heizsystemen. Hierbei wird durch die Verbrennung von flüssigem Heizöl Wärme erzeugt. Sie sind als Wand- oder Standgeräte erhältlich. Heute werden fast nur noch Brennwertkessel verwendet. Sie nutzen die Energie optimal aus und wandeln fast den gesamten Brennwert in Wärme um. Ein weiterer Klassiker ist die Gasheizung. Sie kann nicht nur zur Erwärmung der Wohnräume genutzt werden, sondern bietet sich auch für die kostengünstige Warmwasseraufbereitung an. Zur Auswahl stehen Heizwert- und Brennwertanlagen.

Umweltfreundliche Heizungen
Pellet- und Hackschnitzelheizungen verwenden Holzreste als Brennstoff. Aufgrund dessen gelten sie als besonders umweltfreundlich und klimaneutral. Holz ist schließlich ein nachwachsender Rohstoff. Außerdem produziert ein Baum während seines Lebens so viel Sauerstoff, dass der Kohlenstoffdioxidausstoß bei der Verbrennung mühelos ausgeglichen wird. Pelletheizungen sind relativ teuer in der Anschaffung, zeichnen sich aber durch geringe Betriebskosten aus. Viele moderne Heizungssysteme bedienen sich sogenannter Wärmepumpen. Sie entziehen aus der Umgebungsluft oder aus dem Erdreich Wärme. Vor allem die Erdwärme wird gerne genutzt. Sie ist eine unerschöpfliche Energiequelle, die auch große Häuser sehr kostengünstig beheizen kann. Für den Betrieb von Wärmepumpenheizungen wird aber auch immer ein gewisser Anteil an Strom benötigt.

Flexible Heizungslösungen für kleine Räume
Ebenfalls sehr umweltfreundlich sind Infrarotheizungen. Sie erwärmen nicht die Raumluft, sondern angestrahlte Objekte, Personen und Menschen. Besonders in kleinen oder selten beheizten Räumen sind sie eine gute Lösung. Sie sind günstig in der Anschaffung, nehmen kaum Platz weg und benötigen keine komplizierte Montage. Stattdessen steckt man einfach den Stecker in die Steckdose.

Heizkosten sparen
Dass die Energiepreise stetig steigen, ist kein Geheimnis und Nebenkosten möchte schließlich jeder sparen. Besonders Heizungssysteme, die mit nachhaltigen Energien angetrieben werden, gelten als günstig im Verbrauch. Sie sind in der Anschaffung jedoch häufig teurer als Öl- oder Gasheizungen. Für welches System Sie sich letztendlich entscheiden, hängt also auch davon ab, wie intensiv die Heizung genutzt wird. Bei regelmäßigem Betrieb können sich die hohen Kosten einer umweltfreundlichen Heizung schnell amortisieren. In Räumen, die jedoch nur sporadisch geheizt werden, sind günstigere Anlagen häufig die bessere Wahl. Natürlich müssen Sie sich nicht direkt eine neue Heizungsanlage anschaffen, um Kosten zu sparen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die monatliche Rechnung schnell um ein paar Euro senken. Vermeiden Sie es Ihre Heizkörper zuzustellen, damit Sie ihre Wärme besser an den Raum abgeben können. Entlüften Sie Ihre Heizkörper regelmäßig, um das ideale Wasserverhältnis aufrecht zu erhalten und achten Sie darauf, dass Ihre Fenster dicht sind.

ENERGIEBERATUNG

GASVERBAUCH BERECHNEN & VERGLEICHEN

Wer Heizung und Warmwasser mit Gas aufbereitet, der sollte sich auch einmal um seinen Gasverbrauch Gedanken machen. Wie liegen Sie...

Die Gaskosten steigen und steigen. Immer öfter schauen die Menschen mit erstaunten Augen auf die Gasrechnung beziehungsweise schlucken bei der eingeforderten Nachzahlung. Dabei lassen sich viele dieser erhöhten Kosten mit ein wenig Arbeit durchaus vermeiden. Denn Gas sparen kann in vielen Bereichen enorm einfach sein. Schließlich liegt es in großen Teilen an den Verbrauchern, wie stark Sie die Gasgeräte in Anspruch nehmen. Und um ehrlich zu sein: Gas ist noch immer deutlich günstiger als Strom. Somit kann es durchaus sinnvoll sein die Gaskosten in Kauf zu nehmen, wenn sich dadurch die Stromkosten signifikant senken lassen.

Den eigenen Gasverbrauch überprüfen.
Zunächst einmal sollte man genau prüfen, welche Verbraucher überhaupt mit Gas arbeiten. Die Heizanlage ist in der Regel ein nicht zu unterschätzender Faktor. Auch der Herd kann an den Gasanschluss angeschlossen sein. Heizthermen zur Warmwasserbereitung sind ebenfalls oft vertreten. Und in einigen Fällen können sogar Wäschetrockner über einen Gasanschluss betrieben werden. Die gängigsten Verbraucher sind allerdings die ersten drei. Und diese bieten ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotential.

Gas sparen beim Kochen und Backen
Ein Gasherd hat viele Vorteile. Eine schnell zur Verfügung stehende Hitze, eine einfache und ebenso schnelle Regulierung der Temperatur und das fehlende Vorheizen des Gasbackofens. Das Einsparpotential liegt bei einem Gasherd vor allem darin, die Platten und auch den Ofen bereits kurz vor Ende des Koch- oder Backvorgangs auszuschalten und die Restwärme zu nutzen. Auch bei Töpfen auf dem Herd sollte stets mit Deckel gekocht werden, um die Temperatur leichter zu halten und somit weniger Energie zu verbrauchen. Diese Tipps sparen zwar nur wenig Gas, aber jedes bisschen zählt.

Richtig heizen im Winter
Die Heizkörper sollten nach Möglichkeit freistehen und nicht von Möbelstücken oder Gardinen bedeckt sein. Diese verhindern die Zirkulation der warmen Luft und machen ein stärkeres Heizen nötig. Auch beim Lüften lässt sich bares Geld und somit Gas sparen. Lieber zwei Mal täglich für 10 Minuten Stoßlüften als das Fenster gegebenenfalls dauerhaft zu kippen. Auch sollte man die Innenraumtemperatur im Auge behalten. In der Regel wird viel zu stark geheizt. Wer sich daheim einen Pullover statt eines T-Shirts anzieht und die Raumtemperatur bereits um 1 Grad senkt, kann bis zu 6 Prozent Heizkosten sparen. Dieser Faktor sollte nicht unterschätzt werden. Bereits das geringe Absenken der Heiztemperatur kann sich dementsprechend deutlich in der Gasrechnung niederschlagen.

Auch das heiße Wasser richtig einsetzen
Wer mittels Gastherme das eigene Wasser heizt, kann sich aufgrund der niedrigen Kosten sehr glücklich schätzen. Doch auch hier versteckt sich ein nicht unerhebliches Einsparpotential. Die Wassertemperatur kann in der Regel etwas nach unten korrigiert werden. Dies kann bereits die Gaskosten etwas senken. Wer darüber hinaus auch im Winter mehr duscht als badet, spart nicht nur Wasser, sondern auch das Aufheizen des Wassers. Denn beim Duschen wird die Wassertemperatur in der Regel deutlich geringer gehalten als beim Baden, so dass auch hier die Gaskosten verringert werden können.

Es gibt viele Möglichkeiten um die Gaskosten zu reduzieren. In Kombination mit einem günstigen Anbieter und weiteren Energiespartricks lassen sich so die laufenden Kosten eines Haushaltes enorm reduzieren.